Energy für den Bug Out Bag? Energie für unterwegs

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Bug Out Bag: Energie für unterwegs!

Autarke Energiequellen gehören in den Fluchtrucksack, aber nur als funktionale Redundanz, nicht als Spielerei. Für einen Bug-Out-Bag (Blogartikel: Checkliste 7 Tage Standard) zählen vor allem kompakte Solarlösungen, eine verlässliche Powerbank, ein Kurbelradio und entsprechende Ladekabel, die zu deinem Setup passen.

Sinnvolle Komponenten:

  • Faltbares Solarpanel* für unterwegs, (in unterschiedlichen Formaten erhältlich), weil es die flexibelste Off-Grid-Option ist und sich mit Powerbank oder kleiner Powerstation kombinieren lässt.

  • Powerbanks* mit ausreichend Kapazität und ggf. eigener Solarladefunktion, damit du Smartphone, Taschenlampe, Stirnlampe*, Kameras, GPS* oder andere Geräte unterwegs und mehrfach laden kannst.

  • Kurbelradio* mit Solar- und USB-Ladeoption, damit du auch ohne Netz Warnungen und Infos bekommst, aber auch deine Geräte per USB über die Handkurbel aufladen kannst

  • Ersatzbatterien* für Geräte, die auf AA oder AAA laufen, weil sie bei Kälte und Ausfällen robust bleiben.

  • Optional eine kleine Powerstation*, wenn Gewicht und Volumen für dein Szenario noch vertretbar sind. Meistens ist dies zwar nicht der Fall, aber man kann diese Option trotzdem im Hinterkopf haben und ggf. vorbereiten.

  • Kurbellampen* oder Lampen mit Pumpladefunktion sind praktisch und verlässlich, wenngleich auch nicht ewig haltbar. Leider machen sie beim Aufladen zudem ein wenig Lärm, der in Gefahrensituationen ein Risiko ist. Doch allgemein sind solche Dinger eine Investition wert.

  • Passende Ladekabel oder Ladegeräte (selbsterklärend, nur der Ordnung halber hier aufgeführt).

Ab in den Rucksack damit

Pack die Energieausrüstung in zwei bis drei Kategorien: sofort griffbereit und redundant abgesichert, verpackt/ wasserdicht etc.

Das heißt konkret: Powerbank und Ladekabel oben oder in einem Seitenfach, Solarpanel flach im Rucksack, Ersatzgeräte, Kurbelradio o.ä. in einem separaten, wasserfesten/ stoßgeschützten Fach.

So verlierst du im Chaos keine Zeit und schützt die Technik vor Nässe oder Bruch.

Prioritäten im Fluchtrucksack

Strom ist im Krisenfall die Basis dafür, dass deine Geräte und Hilfsmittel elektrisch betrieben werden können und damit funktionieren, wenn du sie brauchst. Ansonsten kannst du sie auch als Briefbeschwerer nutzen oder Zuhause lassen.

Daher unterschätze das Thema Energieversorgung unterwegs nicht und plane genau, welche Hilfsmittel du wofür brauchen wirst, statt planlos deinen Rucksack zu überfüllen. Denke sorgfältig über die Prioritäten deiner Ausrüstung nach. Beschäftige dich mit den verschiedenen Gadgets und Anwendungsmöglichkeiten im Krisenfall. Ein Handy kann massenhaft Informationen, Offline Apps, Kartenmaterial, Anleitungen usw. beherbergen, wofür es sich lohnen kann, es dabei zu haben und auch offline dafür Energie aufzuwenden. Eine Kurbellampe oder ein Kurbelradio benötigen keine externen Voraussetzungen. Für batteriebetriebene Geräte brauchst du logischerweise Ersatzbatterien oder – Akkus und eventuell mehr Platz. 

Wenn du nur wenig Platz hast, ist eine gute Kombination meist: 2x Powerbank, Stirnlampe + Kurbellampe, kleines Solarpanel und Kurbelradio mit Ladefunktion für andere Geräte und entsprechende Kabel.

Für die Survivalpraxis

Für Survival- und Prepping-Szenarien gilt: Die Energiequelle muss zu deinem Einsatz passen. Ein kleines Panel reicht oft für das Nachladen wichtiger Kleingeräte, während eine größere Powerstation eher für stationäre Notfall-Setups sinnvoll ist. So oder so gewinnen im Fluchtrucksack sinnvollerweise größtenteils leichte, robuste und mehrfach nutzbare Lösungen gegen alles, was zwar stark, aber zu schwer oder zu sperrig ist.

Für den Fall der Fälle, wäre es aber dennoch z.B. sinnvoll, sich an gemeinsam vereinbarten Zufluchtsorten oder an Orten, die du dir selbst als Unterschlupf vorbereitetet hast, versteckte Depots anzulegen. Ein solches Depot könnte zum Beispiel in einem Behälter vergraben oder in einem geeigneten Unterschlupf verborgen werden, bis du es einmal brauchen solltest und kann Vorräte aller Art umfassen, so auch Generatoren, Treibstoff oder eine vollumfängliche Solar-Powerstation. Wichtig ist, dass du im Ernstfall schnell und gefahrlos auf das Depot zugreifen kannst.

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